Eine fröhliche Jubiläumsfeier in Nürnberg: 75 Jahre Bayerischer Rundfunk

Intendantin Dr. Katja Wildermuth: "Bayern schreibt sich mit BR"

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75 Jahre BR – 75 Jahre Studio Nürnberg:
Rund 200 Gäste aus Franken feierten auf dem Gelände des BR-Studio Franken - inmitten in einer Kärwa-Kulisse.

 

 

Gemeinsam mit rund 200 Gästen aus Politik, Medien, Wirtschaft, Kultur, Sport, Vereinen und Verbänden aus Franken hat BR-Intendantin Dr. Katja Wildermuth in Nürnberg den 75. Geburtstag des BR und zugleich den 75. Geburtstag des BR-Studio Nürnberg gefeiert. Der Regionalempfang Franken fand bei Bratwürsten und Bier und vor der Kulisse der "Kärwa im Park" statt, die am heutigen Freitag offiziell eröffnet wird, eine Kooperation mit dem Süddeutschen Schaustellerverband ist und das Herzstück der Jubiläumswoche in Mittelfranken darstellt Unser Foto oben: BR-Intendantin Dr. Katja Wildermuth mit Tassilo Forchheimer, Leiter BR Franken (rechts) und Lorenz Kalb, Vorsitzender Süddeutscher Schaustellerverband, links)

"Wir wollen zeigen: Der Bayerische Rundfunk ist kein Münchner Rundfunk", sagte Wildermuth. Deshalb feiere der BR seinen Geburtstag ganz bewusst sieben Mal in allen sieben Regierungsbezirken – mit einem Paket aus besonderem Programm, Veranstaltungen und Kulturangeboten. "Wir wollen mit unserem Publikum vor Ort feiern, uns austauschen und uns bei den Menschen für ihr Vertrauen bedanken. All das unter unserem Jubiläumsmotto: 'Bayern schreibt sich mit BR'."

Franken habe seit jeher eine besondere Bedeutung für den Bayerischen Rundfunk. Das Studio Nürnberg als Keimzelle des BR Franken sei so alt wie der BR selbst und der mit Abstand größte Standort jenseits der Zentrale, sagte Wildermuth. "Von Nürnberg gesteuert, arbeiten über Franken verteilt elf Korrespondentenbüros – vom Untermain bis zum Fichtelgebirge, von Coburg bis Fränkisches Seeland." BR Franken sei mit 300 Mitarbeitenden an allen Standorten die größte regionale Einheit innerhalb der ganzen ARD und steuere viel wertvollen Content zum BR-Programm bei, von der aktuellen Berichterstattung über die digitale Radiowelle BR Schlager und zahlreichen Konzertmitschnitten bis zu Unterhaltungs-Highlights wie "Fastnacht in Franken". "Dazu kommt, und das ist mir besonders wichtig, dass der BR auch mit seinen zahlreichen Partnerschaften und Initiativen ein wichtiger Faktor ist fürs kulturelle Leben vor Ort. BR Franken ist mit Kulturinstitutionen und internationalen Festivals in Franken vernetzt und berichtet breit darüber – von den 'Liedern auf Banz' über die Bamberger Symphoniker und das Staatstheater Nürnberg bis hin zum Erlanger Poetenfest."

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Während der Jubiläumsfeier gab es viele "Wiedersehens-Gelegenheiten": Ex-BR-Intendant Dr. Thomas Gruber plauderte entspannt mit Dr. Katja Wildermuth (Foto links) und dann mit Frankenwein-Präsident Artur Steinmann und der fränkischen Weinkönigin Lisa Lehritter (Foto unten links) und mit Nürnbergs Oberbürgermeister Marcus König (unten).

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Nürnbergs Oberbürgermeister Marcus König würdigte die Bedeutung des BR und speziell des Studio Nürnberg:

"Eine stabile Demokratie braucht mündige und gut informierte Bürgerinnen und Bürger – und dafür braucht es eine vielfältige Medienlandschaft und seriösen Journalismus. Dafür steht im System des öffentlich-rechtlichen Rundfunks der BR. Vor Ort, nah an den Menschen und den Themen zu sein, das schafft der BR hier im Studio Nürnberg. Ich spüre das in meiner täglichen Arbeit: Die Themen hier aus der Metropolregion haben für die Menschen eine hohe Relevanz. Daher ist es gut, dass es seit 75 Jahren auch hier vor Ort den BR gibt und dass der BR das lokale Geschehen begleitet. Alles Gute und auf weitere mindestens 75 Jahre Bayerischer Rundfunk auch und gerade in Nürnberg!"

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Linkes Foto: Jubliäumsgast in Nürnberg war auch Anja Miller (bisherige Leiterin des ARD-Studios Rom). Miller wird ab 1. Oktober 2024 Tassilo Forchheimer als Leiterin des BR in Franken ablösen - Tassilo Forchheimer wechselt ins BR-Management nach München.

Alle Fotos: Leo Loy

 

"Tatort"-Franken-Premiere im BR-Studio Nürnberg

Viel Prominenz zum Auftakt der Jubiläumsfeiern mit "Trotzdem" auf Großleinwand und Kärwa im Park

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 Der BR wird 75 Jahre und feierte das zu Beginn der Veranstaltungen mit einer Reihe von sieben regionalen Jubiläumswochen - unter anderem mit einer exklusiven Premiere des zehnten (BR-) Tatorts aus Franken - in Anwesenheit der Hauptdarsteller Fabian Hinrichs und Eli Wasserscheid, des Regisseurs und Drehbuchautors Max Färberböck sowie weiterer Produktionsbeteiligter. Hauptdarstellerin Dagmar Manzel war am Premiere-Tag mit Fieber erkrankt und konnte nicht nach Nürnberg kommen. So erlebten einige Fans den Tatort: "Trotzdem" schon weit vor der Ausstrahlung (Herbst 2024 im Ersten) auf der großen Leinwand erleben. Der österreichische Schauspieler Fritz Karl spielte im "Trotzdem"-Tatort ebenfalls eine Hauptrolle - der überragende und fast sensationelle ("Tatort"-) Auftritt eines der besten deutschsprachigen Schauspieler - die Überraschung des Premiere-Abends!

Unter der Regie von Max Färberböck, der gemeinsam mit Stefan Betz auch das Drehbuch verfasste, ermitteln die beiden Hauptkommissare Paula Ringelhahn (Dagmar Manzel) und Felix Voss (Fabian Hinrichs) mit Kollegin Wanda Goldwasser (Eli Wasserscheid) - unser Foto unten - in einem undurchsichtigen Fall. In Nürnberg löst der Suizid eines 25-jährigen Häftlings eine Serie tödlicher Ereignisse aus. Wie in einem teuflischen Dominospiel entsteht eine Welle von Gewalt – an deren Ende sich zwei Familien, vereint in Trauer und Verlust, getrennt durch Wut und Schuld, gegenüberstehen.

Zur "Tatort"-Premiere im Studio Nürnberg wurden über 100 Gäste gezählt - allen voran Nürnbergs Oberbürgermeister Marcus König (oben, Mitte), der mit BR-Studioleiter Tassilo Forchheimer (Foto oben, rechts) und Regisseur Max Färberböck (Foto oben, links) entspannte Gespräche führte.

Fotos/ Text: Gabriele Loy/ Leo Loy/ BR-Presse

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Sensationelles Gastspiel von Dagmar Manzel und Max Hopp beim Kissinger Sommer

Internationales Musikfestival auf Weltniveau:

21. Juni bis 21. Juli 2024 in Bad Kissingen

Der Kissinger Sommer ist eines der renommiertesten Musikfestivals in Europa – und das in einem der schönsten Kurorte der Welt. Durch das traditionsreiche Festival, das alljährlich im Juni und Juli stattfindet, verfügt die unterfränkische Kurstadt über ein Musikleben, das sich auf Augenhöhe mit dem großer Metropolen befindet.

Im Zentrum des Kissinger Sommers stehen Symphonie- und Kammerkonzerte von Weltklasse. Orchester wie die Bamberger Symphoniker, das BBC Symphony Orchestra, die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen, das Deutsche Symphonie-Orchester Berlin, das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, die Tschechische Philharmonie oder die Wiener Symphoniker sind hier regelmäßig zu Gast, am Pult stehen Dirigentinnen und Dirigenten wie Manfred Honeck, Jakub Hrůša, Paavo Järvi, Joana Mallwitz, Kent Nagano oder Sir Simon Rattle. Mit Pianisten wie Leif Ove Andsnes, Jan Lisiecki, Igor Levit oder Grigory Sokolov, Violinstars wie Lisa Batiashvili, Anne-Sophie Mutter, Julia Fischer, Patricia Kopatchinskaja oder Truls Mørk, Daniel Müller-Schott oder Sol Gabetta am Violoncello oder der Klarinettistin Sabine Meyer - und zahlreichen großen Stimmen gibt sich das »Who’s who« der Konzertwelt beim Kissinger Sommer die Klinke in die Hand.

Prachtvolles Ambiente

Zahlreiche Musikfans aus Deutschland, Europa und der ganzen Welt pilgern jährlich im Sommer an die fränkischen Saale. Denn zum Festivalerlebnis in Bad Kissingen gehören nicht nur die Konzerte mit internationalen Spitzenkünstlern in der wunderbaren Akustik hervorragender Konzertsäle, sondern auch das Flanieren durch die prachtvollen Kuranlagen mit ihren mediterran anmutenden Bogengängen, Springbrunnen, Rosenbeeten und palmengesäumten Gärten. Nicht umsonst gehört Bad Kissingen seit 2021 als eines der »Großen Bäder Europas« zum UNESCO-Weltkulturerbe. Mit dem Kissinger Sommer wird die Kurstadt zur Musikstadt und hält für Kunstgenießer und Kurgäste, Erholungssuchende und Urlauber gleichermaßen ein überaus attraktives Kulturangebot bereit.

 Max-Littmann-Saal - mit hervorragender Akustik

Max Littmann Saal1

Der Max-Littmann-Saal - ein Konzertsaal der absoluten Weltklasse - der gewaltige holzgetäfelte Raum garantiert eine hervorragende Akustik - weltweit gehört er zu den "klanggewaltigsten Sälen" der Welt!

Der Max-Littmann-Saal zählt sowohl bei Künstlern, als auch bei Konzertbesuchern zu den besten Konzertsälen weltweit. Die Vertäfelung der Wände und der Säulen des 36 Meter langen und 16 Meter hohen Saals mit Kirschbaumholz sowie der dreiseitige großzügige Balkon sorgen für perfekte Akustik. Faltbare Türen zum Grünen Saal und zum Seiteneingang lassen sich unsichtbar in die Säulen versenken. Damit kann auch der lanhe Gang  mit einbezogen werden. Der Max-Littmann-Saal bietet im Parkett bis zu 660 Plätze, der Balkon über weitere 500. Der Große Saal befindet sich im Prachtbau der Stadt, dem Regentenbau, der eine zentrale Rolle bei der Bewerbung Bad Kissingens zum UNESCO-Weltkulturerbe gespielt hat.

Prinzregent Luitpold von Bayern gab den Bau des Regentenbaus Anfang des 20. Jahrhunderts in Auftrag, eingeweiht wurde er 1913. Das Wahrzeichen Bad Kissingens bildet die Verbindung zwischen dem historischen Stadtzentrum und den Kuranlagen. Als Konzertsaal ist der Max-Littmann-Saal konzipiert und heute Treffpunkt für Kultur, Wissenschaft und Wirtschaft.

Infos: kissingersommer.de, Tourist-Information Bad Kissingen im Arkadenbau im Kurgarten, badkissingen-erleben.de, kostenfreies Servicetelefon: 0800 9768800

Fotos: Kissinger Sommer

Das ist Spitzenklasse: Stadttheater Fürth-Intendantin Dr. Silvia Stolz präsentiert Superprogramm für 2024 und 2025

Spielplan2024 023 STADTTHEATERVon Ute Lemper über Lars Eidinger bis Ferdinand von Schirach - die Künstlerwelt und die besten Orchester treffen sich in den kommenden Monaten - in Fürth!

In der ersten von Intendantin Dr. Silvia Stolz und Ihrem Team geplanten Saison 2024/2025 erwartet das
Publikum Zehn Premieren, darunter drei Uraufführungen, eine Deutsche Erstaufführung, drei Premieren
für ein junges Publikum und mobile Aufführungen. Unter den Premieren sind sieben Eigenproduktionen,
zwei Koproduktionen und eine Produktion des Brückenbaus. Bei den Eigenproduktionen wird ein
Schwerpunkt auf starke weibliche Regiehandschriften gelegt.
Mit vielen Gastspielen aus der gesamten deutschen Theaterlandschaft und internationalen Gästen,
werden in der Spielzeit über 100 verschiedene Produktionen angeboten – damit ist das Programm noch
umfangreicher und vielfältiger, beinhaltet alle Genres und auch besondere Kunstformate.
2024/2025 entfaltet sich ein Spielplan, der das Heute befragt, nach Haltung in unruhigen Zeiten fragt,
aber auch nach Gemeinschaft und Zusammenhalt. Er tut das mit ganz unterschiedlichen Stücken
verschiedener Epochen, Autor*innen und Regiehandschriften. Sehr ernsthaft – oder auch brüllend
komisch. Mal nachdenklich, mal unterhaltsam. Wir setzen auf zeitgenössische Autoren, spannende und
gegenwärtige Themen, ungewöhnliche Aufführungsorte, aber ebenso auf wirklich gute Unterhaltung.
Das Stadttheater Fürth präsentiert 2024/2025 charmante kleine Inszenierungen und spannende
Kunstformate, aber auch große, preisgekrönte Inszenierungen und Künstler*innen der Theaterbranche.
Nationale und internationale Musiker*innen ersten Ranges werden auf der Bühne des Stadttheaters
Fürth zu erleben sein und auch viel Prominenz – und: natürlich Tanzensembles aus der ganzen Welt.
Am 25. Oktober 2024 ist Schauspielstar Lars Eidinger zu Gast. Nicht nur wird er aus Bertolt Brechts
„Hauspostille“ lesen, sondern in einer zweiten Veranstaltung nach der Lesung als DJ auf der
Hinterbühne auflegen und zur Hinterbühnen-Disco laden. Zum Gedenken an die Reichsprogromnacht ist am 8. und 9. November 2024 die Produktion „Professor Mamlock“ des Hamburger Sprechwerks mit Gustav Peter Wöhler in der Hauptrolle zu sehen. Das Schauspiel von Friedrich Wolf handelt vom weltberühmten jüdischen Arzt Professor Mamlock, der vergebens versucht seine Familie aus allen politischen Auseinandersetzungen fernzuhalten. Erfolgsautor Ferdinand von Schirach wird am 1. und 2. Februar nicht nur als Autor, zu erleben. In dem Solo „Regen“, das ebenfalls auf Platz 1 der Bestsellerlisten stand, steht Schirach erstmals selbst auf der
Bühne und präsentiert die Erzählung um einen Mordprozess.
Musicalstar Ute Lemper präsentiert ihr Programm „Die Zeitreisende“, das auf ihrer Autobiografie beruht.
Der poetische Abend mit viel Gefühl ist ein pralles, zeitgeschichtliches Ereignis.
Auch eine Art Rückblick bietet Annett Louisan im Dezember mit ihrem Jubiläumskonzert.

Unser Foto: Udo Eidinger (Dramaturg), Dr. Silvia Stolz (Intendantin), Nilufar K. Münzing (Dramaturgin) und Yvonne Swoboda (künstlerische Leitung Brückenbau)

Foto: Stadttheater Fürth/ Thomas Langer

Erler-Kliniken Nürnberg: Farben für die Stimmung

 Farblichttherapiegeräte helfen geriatrischen Patienten

Morgens mit „Blau“ in den Tag starten, abends mit „Orange“ zur Ruhe kommen – die beiden neu angeschafften Farblichttherapiegeräte helfen geriatrischen Patienten der Erler-Klinik dabei, stabiler durch ihren Krankenhausaufenthalt zu kommen.    

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